In einer nahen Zukunft könnte **Glück als eine neu definierte Balance zwischen digitaler und realer Welt entstehen**, in der Künstliche Intelligenz (KI) als unterstützender Partner dient, um individuelle Bedürfnisse präzise zu erkennen und zu fördern [1].
Stellen wir uns eine Gesellschaft vor, in der KI-gesteuerte XR-Technologien (Extended Reality) alltäglich sind: Menschen nutzen personalisierte virtuelle Räume, die während der Arbeitspausen oder zur Entspannung aktiviert werden, um Stress abzubauen und soziale Bindungen zu stärken [2]. Diese Umgebungen passen sich in Echtzeit an das emotionale Befinden an, schaffen so eine optimale Balance zwischen Aktivität und Erholung und fördern nachhaltiges Wohlbefinden.
Politisch könnte dies zu einer neuen Form der Fürsorge führen, bei der digitale Infrastrukturen und KI-Systeme integrativ gestaltet werden, um Inklusion zu erhöhen und soziale Isolation zu verringern [4] – etwa durch ortsunabhängige Arbeitsmodelle oder virtuelle Gemeinschaften, die physische Grenzen überwinden. Die Technik dient hier nicht als Ersatz für menschliche Erfahrung, sondern als Werkzeug, das die Balance zwischen Produktivität, Kreativität und emotionaler Gesundheit wahrt.
So transformiert sich Glück von einem rein subjektiven Gefühl zu einem dynamischen Zusammenspiel aus menschlicher Selbstbestimmung und technischer Unterstützung – eine Balance, in der KI nicht nur Effizienz steigert, sondern auch das individuelle innere Gleichgewicht bewahrt und neue kulturelle Formen des Zusammenlebens ermöglicht [2][4].
📚 Quellen:
[1] Ursprünge der Glückstechniken
[2] Bitkom XR-Leitfaden 2035
[4] KI für Führungskräfte
