Die **Glücksforschung** hat eine faszinierende Entdeckung gemacht: Während wir oft annehmen, dass mehr Geld automatisch zu mehr Glück führt, zeigt die Realität etwas ganz anderes. Nach einer umfassenden **Studie** mit 10.000 Menschen aus 48 Ländern war Glück mit großem Abstand das wichtigste Lebensziel – deutlich vor Erfolg, Intelligenz oder materiellem Besitz[7].
Noch interessanter wird es beim Blick auf die konkrete **Skala**: Deutsche Studien zeigen, dass die Lebenszufriedenheit auf einer Skala von 0 bis 10 gemessen wird. Dabei liegt der Durchschnittswert der deutschen Bevölkerung bei etwa 6,86 Punkten, und die meisten Menschen wählen als Zufriedenheitswert 8 oder 7[3].
Das Entscheidende ist aber diese **Erkenntnis**: Sobald die materiellen Grundbedürfnisse gedeckt sind, führt mehr Geld kaum noch zu höherem Wohlbefinden[1][5]. Stattdessen sind es familiäre Beziehungen, befriedigende Arbeit, soziales Umfeld und persönliche Freiheit, die wirklich zählen[4].
Die **Glücksforschung** verdeutlicht: Wahre Zufriedenheit ist nicht käuflich, sondern entsteht durch sinnvolle Verbindungen und authentische Lebenserfahrungen[9].
📚 Quellen:
[1] Ruckriegel: Glücksforschung
[3] Glücksatlas
[4] Schriftenreihe Glücksforschung
[5] Ruckriegel: Grundlagen Glücksforschung
[7] Internationale Glücksstudie
[9] PNAS Glücksforschung
